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911 – Die Party geht weiter

Nach rasendem Anstieg in den Jahren davor hat sich das Preisniveau des Porsche 911 seit 2016 auf hohem Niveau stabilisiert. Kontinuierlicher Zulauf von Autos vor allem aus den USA und Italien trug zuletzt dazu bei, die Preise im Rahmen zu halten, denn gute deutsche Autos haben ihre neuen Langzeitbesitzer bereits gefunden. Doch auch Kalifornier und Italiener kennen inzwischen die Begeisterung der Deutschen für den unvergleichlichen Porsche und die Zeit, in der sich Preise auf dem Atlantik oder den Alpen verdoppelten, ist bereits vorbei. Sobald alle salzfreien Länder leer gekauft sind, können die Preise sich weiter bewegen.

Bei OM auf der Retroclassics Bavaria 2017 stehen ein lässiger roter 2.7er Targa im Originallack für 59.000 Euro und ein ebenfalls roter 2.4er mit Pepitasitzen für 159.911 Euro, der sich wie ein 1:1 Plastikmodell des Originals anfühlt. Die Lackierung seines Kofferraums hat eine Liebe zum Detail, die das Werk auch 15 Jahre später im 3.2 Carrera nicht erreichte. 11er Ecke zeigt einen restaurierten 3.0 Targa SC mit 180 PS für 89.000 Euro. Ein sandbeiger 2.0 mit kurzem Radstand und bewegter Geschichte (USA, England), mit überholtem Motor und neuer Lackierung und, wie der Verkäufer findet, „charmanter Patina“ kostet 118.500 Euro.
Ein realistisch bodenständiger Jubi SC mit braunen Nadelstreifensitzen ist im Privatbereich für 62.911 zu haben. Neben einer Reihe ordentlicher 3.2er Cabrios und Coupés zwischen 69.000 und 78.000 Euro, sticht ein indisch rotes kalifornisches Cabrio hervor, das Niemann auf Stelzen und mit Spiegeln präsentiert. Der Preis von mündlich genannten 115.000 Euro zeigt, dass der Chef auf der Suche nach einem ganz besonderen Käufer ist.

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